Der Greenscreen – So klappt’s mit dem virtuellen Zoom Hintergrund

Corporate Design, Online-Meeting, Zoom

Manche Leute sitzen im Schlafzimmer vor einem Wäscheständer voller Unterwäsche, andere in einem aufgeräumten Arbeitszimmer und wieder andere vor einem schönen Strand-Motiv. Manche sogar vor einem Bild ihres Logos!

Bei Zoom gibt es in den Hintergrund Einstellungen die Möglichkeit, die “Greenscreen-Technik” zu aktivieren. Setzt du hier ein Häkchen, schneidet Zoom dich automatisch aus und setzt dich vor einen Hintergrund deiner Wahl.

Das klappt mit unterschiedlichem Erfolg.

Bei manchen Leuten funktioniert es wunderbar und es ist kaum zu erkennen, dass sie digital ausgeschnitten wurden. Bei anderen funktioniert es überhaupt nicht. Sie Verschmelzen zum Teil mit ihrem Hintergrund. Und bei vielen funktioniert es nur so mäßig.

Der optimale Hintergrund für die Greenscreen-Technik

Für optimale Ergebnisse mit der Greenscreen-Technik ist ein möglichst neutraler, einfarbiger Hintergrund wichtig. Die besten Ergebnisse gibt es hier (wie der Name schon vermuten lässt) mit einem (eher grellen) grünen Hintergrund.

Warum ist grün am besten?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

Der vermutlich einfachste: Grün kommt in keiner Hautfarbe vor! Auch trägt kaum jemand grelle, grüne Kleidung. Darum lässt sich der grüne Hintergrund sehr gut vom Menschen unterscheiden.

Außerdem dürfte es noch am Aufbau der Pixel liegen. Ein Pixel besteht aus vier quadratischen, im Quadrat angeordneten Farbfeldern. Diagonal zueinander sind das einmal Rot und Blau und zweimal Grün. Da Grün doppelt so oft vorkommt, wird es von der Kamera besser erkannt und schneller verarbeitet.

Wenn du also ein optimales Ergebnis erzielen willst, solltest du dir einen grünen Hintergrund besorgen.

Drei Tipps, wie du deinen Hintergrund grün bekommst

Je nach räumlicher Situation und persönlicher Vorliebe gibt es verschiedene Möglichkeiten, deinen Hintergrund anzupassen. Meine drei Favoriten sind:

  1. Streich die Wand hinter dir grün
    Wenn du die Farbe magst, kannst du die Wand, vor der du in deinen Zoom-Meetings sitzt, einfach streichen. Dann hast du immer die perfekte Hintergrundfarbe!Ich habe zwei grüne Wände in meinem Arbeitszimmer, kann aus Platzgründen aber keine davon verwenden, ohne für jedes Meeting den halben Raum umzubauen … Darum musste ich es anders lösen.
  2. Kauf dir einen Greenscreen
    Eine weniger dauerhafte und sehr einfache Methode ist, dir einfach einen Greenscreen zu kaufen. Zum Beispiel bei Amazon.Die Auswahl ist riesig! Es gibt verschieden große Stoffbahnen, die du selber an der Wand befestigen kannst und sogar ganze Stellwände, die du nach belieben abbauen und umstellen kannst.Das ist eine gute Lösung für die meisten Räume, aber teilweise auch etwas teurer.
  3. Bastel dir einen Greenscreen
    Viel günstiger und flexibler ist die Option, dir deinen eigenen Greenscreen zu basteln.Dafür musst du dir nur bei einem Laden deiner Wahl genügend grünen Stoff besorgen. Am besten möglichst fest und undurchsichtig. Baumwolle eignet sich sehr gut.Ich habe mir unter der Decke hinter mir eine Vorhangstange angeschraubt und zwei Bahnen Stoff zusammengenäht. Diese hänge ich vor einem Zoom-Meeting einfach an die Stange – fertig.Wäre mein Arbeitszimmer anders geschnitten, würde ich aus dem Stoff einfach einen Vorhang machen, den ich dauerhaft an die Stange hängen und zur Seite schieben würde, wenn ich ihn nicht brauche. Leider würde der Vorhang bei mir aber entweder mitten im Raum oder mitten vor dem Fenster hängen, darum nehme ich ihn lieber ab.Wenn man den Greenscreen selber näht, kann man ihn sogar an eine Dachschräge anpassen, indem man einfach die entsprechende Ecke abschneidet oder einfach hinten über fallen lässt. Dann kann man sich oben in den Stoff ein paar kleine Schlaufen oder Knopflöcher machen und haut an den entsprechenden Stellen ein paar kleine Nägel in die Wand, um den Stoff bei Bedarf daran aufzuhängen.

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Hauptsache hinter dir ist alles schön grün 😉

 

Beitragsübersicht:

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